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Donnerstag, 19. Juli 2018

Wirtschaft oder Wissenschaft?

Gepostet durch Admin am Samstag, 19. September, 2009

Dies ist eine Fortsetzung zu meinem letzten Post
(bitte lese Sie den letzten Post, bevor Sie diesen hier kommentieren)

Wer nicht mit dem IPCC Konsens bezüglich menschgemachter globaler Erwärmung einiggeht wird von den globalen Erwärmungstheoretikern als „Klimawandel Leugner“ oder „Klima Leugner“ bezeichnet.

global warming "deniers" conference

Die wirkliche Frage ist dabei wohl kaum diejenige, mit welchem Etikett wir unsere Überzeugung versehen, sondern wie und warum Klimawandel tatsächtlich geschieht, und was man dagegen tun kann. Welches sind die wirksamsten Lösungen und Aktionen, um dieses Problem zu behandeln.

Unabhängige wissenschaftliche Analyse und Forschung, unbeeinflusst durch die Interessen der Sponsoren und ideologische Absichten (falls es so etwas überhaupt gibt), würde möglicherweise „eine unbequeme Wahrheit“ sowohl für die Verfechter wie auch die Lügner der „menschgemachten CO2 Welterwärmung“ darstellen, weil sie einerseits eine Unzahl an weiteren möglichen Ursachen in ihre Forschung mit einschliessen und beachten müsste, und weil sie andererseits mit einem Ergebnis aufwarten könnte, welches nicht nur die vorherrschende These über den Haufen wirft, sondern auch diejenigen stört, die denken, dass eigentlich alles in Ordnung sei.

Klima Veränderungen gibt’s, das ist eine unbestreitbare Tatsache, aber die Irreführung der herrschenden These liegt in der synonymen Verwendung der Begriffe „Klimawandel“ und „Globale Erwärmung“. Jede menschgemachte Störung von natürlichen Klima-Abläufen kann als Klimaveränderung angesehen werden und die Störung solcher natürlicher Zyklen wirkt sich klimatisch auf grössere Regionen aus – beizeiten mit verheerenden Konsequenzen: Ausgedehnte Dürreperioden, plötzliche Überschwemmungen, Erdrutsche und massive Stürme sind die offensichtlichsten Manifestationen solchen menschlichen Eingriffs ins delikate Ökosystem

Nebst den Treibhaus Gasen, welche sicherlich einen Einfluss auf das Wetter haben (nocheinmal: Kohlendioxid ist nur ein – bescheidenes – Treibhausgas unter vielen. Es gibt andere Gase und giftige Dämpfe, welche in diesem Prozess eine bedeutend wichtigere Rolle spielen könnten…), entsteht vorallem ein gewichtiger Einfluss auf die natürlichen Zyklen durch die Abholzung unseres Planeten. Die Entwaldung hat seit den 1950ern stark zugenommen, aber sie geschieht schon seit hunderten von Jahren und vorallem in den letzten rund 200 Jahren der modernen Industrialisierung. (Die Weltbevölkerung um 1800 waren geschätzte 978 Millionen, im 2008 erreichte Sie über 6,7 Milliarden Erdbewohner).

disappearing Amazon

Klimawandel kann nicht nur eine Debatte der Energiepolitik bleiben, weil er das Fundament unserer Existenz betrifft: Wasser und Nahrung. Ohne ausreichenden Niederschlag ist es unmöglich, Nahrungsmittel anzubauen. Wasserknappheit ist eine direkte Auswirkung der Entwaldung, weil Wälder und Bäume das Wasser im Erdreich zurückhalten und über Verdunstung und Kondensation – Wolkenbildung – das Mikroklima regulieren. Die Gesamtheit der Mikroklimen ergibt das Makroklima mit seinen Rythmen und Zyklen. Eine Veränderung der lokalen Oberflächentemperatur wegen Verödung hat einen Einfluss auf überregionale Phänomene wie El Nino. Bei der Aufforstung geht es nicht bloss um  Sequestrierung von Kohlenstoff oder um den „schöneren grünen Look“, sondern um den Schutz des globalen Klimas, umd die Erhöhung der Produktionskapazitäten und die Erweiterung des bewohnbaren Raumes auf unserem Planeten. Es geht um unser Überleben.

Vielleicht liegt das IPCC falsch mit seiner Einschätzung zur globalen Erwärmung, aber ist ihr Ziel, die Kohlendioxid Emissionen drastisch zu reduzieren, nicht ein nobles? Nein, sagen 100 Wissenschafter in einem offenen Brief an die UNO: „Versuche den globalen Klimawandel ungeschehen zu machen sind letztendlich sinnlos und bedeuten eine tragische Fehlleitung von Ressourcen, die besser für die wirklichen und dringenden Probleme der Menschheit ausgegeben würden.“

Kritiker behaupten, die IPCC Agenda würde arme Nationen an der Entwicklung hindern und Energie Beschränkungen, wie sie von der IPCC anvisiert werde, würde Leiden verursachen. „Meine Erfahrung als missionarischer Lehrer in Afrika hat meine Augen für diese einfache Wahrheit geöffnet: Ohne Zugang zu Energie ist das Leben brutal und kurz.“ sagte Christy.

Denis G. Rancourt, Professor für Physik an der Universität von Ottawa meint: “Ich behaupte, dass die bei weitem zerstörerischste Kraft auf diesem Planeten die machthungrigen Financiers und profitgierigen Unternehmen und Ihre Kartelle, gedeckt durch die Militärmacht, darstellen, und dass der globale Erwärmungs Mythos eine Finte ist, um uns von dieser Wahrheit abzulenken.“

Auszug (Übersetzung) eines Planet JH News Artikels von Bob Stuart, publiziert im Januar 2008

Klimawandel muss angegangen werden, indem man die verschiedenen Ökoregionen in ihrer Funktion wiederherstellt. Es handelt sich um ein regionales Problem mit überregionalem Einfluss und weltweiter Verbreitung. Koordinierte globale Anstrungen sind absolute Voraussetzung um nachhaltige Resultate zu erzielen. Es braucht einen mehrschichtigen Massnahmenplan der die Einführung von umweltfreundlicher Technologie, die Erhaltung und die Wiederinstandstellung umfasst.

Dient die globale Erwärmungstheorie als Täuschungsmanöver und von den wirklichen und dringenden Problemen abzulenken? Handelt es sich dabei um eine Aktion, um weitere Ressourcen den Wohlhabenden zuzuschanzen und diese den Armen wegzunehmen? Das darf keinesfalls erlaubt werden. Klimawandel betrifft uns alle. Die Verfügbarkeit von ausreichenden Nahrungsmitteln, Trinkwasser und Energie zur Deckung der grundlegenden Bedürfnisse für jeden Bürger dieses Planeten kann und muss erreicht werden – es handelt sich dabei um ein Menschenrecht. Hierbei geht es um gerechte humanitäre Betrachtungen. Unser Planet kann jeden Ernähren, wenn der Natur wieder zu einem funktionierenden Zustand des Gleichgewichtes verholfen wird.

Bestimmt die Wissenschaft die Zukunft der Wirtschaft oder ist es umgekehrt? Geht es wirklich nur um Profite? Geld ist unabdingbar um Lösungen zu entwickeln, aber zuallererst sollten die Lösungen ein Problem lösen und nicht notwendigerweise unmittelbaren finanziellen Profit abwerfen. Es geht hierbei nicht einfach nur darum, die Wirtschaftskrise zu lösen oder Profite für ein paar wenige zu generieren. Wenn wir in kurfristigen Gewinnen denken, werden wir es niemals schaffen, die Zerstörung unserer Umwelt aufzuhalten. Eine entstehende nachhaltige grüne Wirtschaft, die nicht auf einem Schwindel, sondern auf Notwenigkeit beruht, kann eine Unzahl von neuen Einkommensmöglichkeiten für jedermann eröffnen, nicht nur für ein paar Privilegierte

Ist die globale Erwärmungstheorie Opium fürs Volk? Stören die Leugner einfach nur ein attraktives Vorhaben? Ist die Debatte offen gegenüber allen Sichtweisen und Meinungen? Oder ist das Resultat bereits vorherbestimmt durch die Gier auf Profit aus Ausbeutung von billigen Ressourcen? Wird für unsere Kinder etwas übrigbleiben? Wird sich etwas zum Besseren verändern oder ändern wir lediglich den Namen des Spiels?

Zusammenfassung:

Globale Erwärmung: eine Theorie
Kohlendioxid: nichtkritischer Faktor im Klimawandel (Vielleicht ein Resultat?), nützlich und notwendig für das Wachstum von Pflanzen
Klimaveränderung: geschieht als weitverbreitetes regionales Phänomen, überregionaler Einfluss, globales Auftreten – plural: Klimaveränderungen
Hauptursachen der Klimaveränderung: Zerstörung von regulativen natürlichen Faktoren: Entwaldung und Verödung, Trockenlegung von Sümpfen und Feuchtgebieten, Luftverschmutzung durch Partikel aus Russ, Rauch und Staub (Städtesmog)…. weitere.